Kennzahlen zur Messung des Erfolgs von Social Recruiting

Wenn man ein neues Konzept implementiert, ist es wichtig verschiedene Aspekt zu messen, um zu wissen ob es Erfolg hat. Dasselbe gilt für Social Recruiting. Wenn man wissen will, wie gut die Strategie funktioniert und was verbessert werden kann, sollte man den Erfolg quantifizieren. Der folgende Artikel zeigt einige der wichtigsten Parameter auf, die auf eine erfolgreiche Social Recruiting Strategie hinweisen.

Anzahl der Follower, Likes, Retweets, Shares, Erwähnungen,…

Dies sind wahrscheinlich die ersten Parameter an die jeder denkt, wenn es um das Messen von Social Media Aktivitäten geht. Sie sind sehr einfach zu messen und längerfristig zu verfolgen. Die Followeranzahl zeigt die generelle Attraktivität des Unternehmens an und die anderen Messgrößen liefern Hinweise über die Attraktivität der geteilten Inhalte. Es ist sehr wichtig interessante Inhalte zu bieten, da man dadurch seine Reichweite erhöhen kann und potenzielle Mitarbeiter angezogen werden. Außerdem sollte man im Auge behalten wie oft und zu welcher Zeit man Beiträge veröffentlicht, da das ebenfalls eine Auswirkung auf die Kennzahlen haben kann.

Brand Awareness

Ein ähnliches Konzept ist Brand Awareness (Markenbekanntheit). Um zu bewerten, wie die Arbeitgebermarke auf Social Media wahrgenommen wird, sollte man alle paar Monate Umfragen durchführen. Durch Zufall ausgewählte User sollten Fragen zu ihrem Wissen über die Social Recruiting Aktivitäten des Unternehmens beantworten oder auch eine Aussage darüber machen, ob sie eine Bewerbung bei diesem Unternehmen in Erwägung ziehen würden. Wird dies regelmäßig durchgeführt, kann herausgefunden werden, ob die Strategien Wirkung zeigen und was verbessert werden kann. Man sollte ebenfalls die Meinung und Einstellung der Nutzer zur Arbeitgebermarke untersuchen. Hierbei können Kommentare auf Sozialen Netzwerken, in Foren oder Blogs aufschlussreich sein.

Anzahl der Bewerbungen

Selbstverständlich ist dies eine der wichtigsten Kennzahlen. Selbst wenn man tausende Follower hat, die Beiträge liken und teilen, ist das nichts wert, wenn man trotzdem nur wenige Bewerbungen erhält. Falls das der Fall ist, sollte man so schnell wie möglich die Ursache finden, da das gute Content Marketing verschwendet wird. Man sollte ebenfalls den Anteil der Bewerbungen messen, die durch Social Media erfolgen und sie mit anderen Kanälen und Benchmarks in der Branche vergleichen.

Qualität der Bewerbungen

Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Bewerbungen ist ausschlaggebend. Wenn man 100 Bewerbungen hat, aber alle Kandidaten nicht qualifiziert sind, wird man die gesuchte Position trotzdem nicht besetzen können. Eine wichtige Aufgabe der Personaler ist es, die richtigen potenziellen Kandidaten aufzuspüren. Es ist notwendig, die Qualität der Bewerbungen und die Anzahl der tatsächlich qualifizierten Bewerber zu messen, um zu wissen, ob man die richtige Zielgruppe anspricht.

Cost per hire

Trotz all dieser Parameter sollte man nie den Kostenaspekt aus den Augen verlieren. Cost per hire bezieht sich auf die Kosten, die aufgewendet werden müssen, um einen Mitarbeiter einzustellen. Diese Kennzahl wird ebenfalls in der traditionellen Form des Recruitings benutzt, um die Effektivität der Strategien und Methoden zu messen. Wendet man Social Recruiting an, wird diese Zahl tendenziell sinken, da es tendenziell effektiver und effizienter ist als teure Werbung in herkömmlichen Kanälen zu schalten.

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